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11.04.2016

Zukunft und Hoffnung

Rückblick auf die Ratstagung 2016

Zukunft und Hoffnung - Unter diesem Thema stand der Landesverbandsrat der bayerischen Gemeinden im BEFG  am 09.04.16 in der EFG Ingolstadt.
Knapp 100 Delegierte und Gäste waren zusammengekommen um sich neben den geschäftlich notwendigen Entscheidungen mit den Zwischenergebnissen der Zukunftswerkstatt zu beschäftigen, die der LVR 2015 beschlossen hatte.

Zukunft und Hoffnung

Unter dieses Thema stellte Pastor Jonathan Walzer, EFG Landshut, seine Predigt im Eröffnungsgottesdienst. Fast im Wortlaut findet sich das Tagungsthema in Jeremia 29,11 (Hoffnung für alle): „Gott spricht: ich gebe euch wieder Zukunft und Hoffnung.” Jonathan Walzer gelang es, die Ratsversammlung zu inspirieren und mit auf den Weg zu nehmen, wie wir selbst Zukunft und Hoffnung durch die Bindung an Jesus Christus und sein Wort erfahren und wie und wo wir Zukunft und Hoffnung aussäen und weitergeben können. Es gilt Außenstehende abzuholen und ihnen vorzuleben was es heißt, Jesus als Herrn mit im Boot des Lebens zu haben und zu erleben, wie die Hoffnung und die Freude auf das Ewige Leben wächst. Im Weitergeben der Hoffnung  gibt auch Jeremia in seinem 29. Kapitel die Richtung vor Jeremia 29,7: „Suchet der Stadt Bestes … und betet für sie zum Herrn." (Das pdf der Predigt kann hier heruntergeladen werden) Die anschließende Gebetsgemeinschaft in Bienenkörben zeigte, dass seine Auslegung bei den Delegierten angekommen war.

Zukunftsprozess

Einen großen Raum in den Gesprächen nahm der Austausch über das Zwischenergebnis des Zukunftsprozesses ein, den der Landesverbandsrat 2015 beschlossen hatte. Die Steuerungsgruppe formulierte eine paradoxe Wahrnehmung. Auf der einen Seite wünschen sich die Gemeinden einen Landesverband und eine Landesverbandsleitung, die zielorientiert und innovativ handelt und Gemeinden miteinander vernetzt. Auf der anderen Seite wird deutlich, dass diese Arbeit „aber nichts kosten sollte.“ Die Mitarbeit der Gemeinden am Zukunftsprozess war eher deprimierend. Sowohl an der eigentlichen Zukunftswerkstatt zu der die Landesverbandsleitung eingeladen hatte, als auch an zwei Umfragen, die von der eingesetzten Steuerungsgruppe initiiert wurden war die Beteiligung aus den Gemeinden so gering, dass die Ergebnisse nicht repräsentativ sind. Trotzdem stellte die Steuerungsgruppe die bisherigen Ergebnisse vor. Anhand von ausbaufähigen Hausmodellen zeigte sie, dass eine Landesverbandsleitung unterschiedliche Möglichkeiten hat und Kräfte einsetzen müsste, um die Aufgaben und die Arbeit im Landesverband durchzuführen. Nach einer Gesprächsphase gab es eine Tendenzabstimmung. Die Delegierten machten mit großer Mehrheit deutlich, dass Landesverbandsarbeit mehr sein sollte, als das Verwalten der notwendigen Basisaufgaben. Sie beauftragten die Landesverbandsleitung bis zum Landesverbandsrat 2018 weiter an den Perspektiven für den Landesverband zu arbeiten und eine tragfähige Struktur zu entwerfen, die die Landesverbandsarbeit auf eine solide Grundlage stellt. Dabei soll auch geprüft werden, ob und in welchem Umfang die Arbeit ehrenamtlicher Leitung des Landesverbandes durch hauptamtliche Mitarbeit ergänzt werden muss. Aus dem Plenum wurde darauf hingewiesen, dass solch ein Modell (2002-2005) im Landesverband Bayern mit der Person Peter Athmann schon gelebt wurde.

Landesverbandsleitung

Personell hat sich die Landesverbandsleitung mit diesem Landesverbandsrat fast auf die Hälfte reduziert. Zur Wahl standen die ordinierten Mitarbeiter. Außer Pastor Bernd Densky (freikirchlicher Referent in der ACK, Mitglied der EFG-München-Holzstraße) hatte sich keiner bereit erklärt, für die Arbeit in der Landesverbandsleitung zu kandidieren. Somit bleiben von sechs möglichen Plätzen in der Landesverbandsleitung für Ordinierte fünf Plätze unbesetzt.

Da keiner der gewählten Mitglieder bereit war, für das Amt des Landesverbandsleiters oder Stellvertreters zu kandidieren, sind diese Ämter im Landesverband Bayern nicht besetzt. Die geschrumpfte Leitung des Landesverbandes hat die notwendigen Aufgaben allerdings so untereinander aufgeteilt, dass eine satzungsmäßige Arbeit der Landesverbandsleitung auch unter diesen Bedingungen gewährleistet scheint. Die Aufgabenverteilung ist auf der Homepage des Landesverbandes ersichtlich.  

Auch wenn die eingetretene personelle Verkleinerung der Landesverbandsleitung ein großes Fragezeichen bei den Perspektiven des Landesverbandes setzt, nahmen die Delegierten der Gemeinden auf der anderen Seite wahr, wo und wie Zukunft und Hoffnung im Landesverband gelebt wird. 

GJW Bayern

Das GJW Bayern ist gut aufgestellt. Die Hauptamtlichen des GJW’s machen es möglich, dass mit über 170 Ehrenamtlichen ein buntes und vielfältiges Programm für die unterschiedlichsten Ziel- und Altersgruppen angeboten werden kann. Mit „GJW dahoam“ und „Black light sport“ bietet das GJW den Gemeinden die Möglichkeit, sie in ihrer Arbeit mit Jugendlichen zu unterstützen. Für die Verantwortlichen ist es allerdings das Wichtigste, das in allen Veranstaltungsangeboten Kinder und Jugendliche Jesus Christus begegnen und ihr Leben im Glauben festmachen.

Missionsgebiet SüdOstBayern

In seiner missionarischen Arbeit in Südostbayern vermittelte Pastor Johan Drogt den Delegierten ein lebendiges Bild seiner Arbeit und konnte u.a. davon erzählen, dass die Gemeinderäume in Straubing mittlerweile aus den Nähten platzen. Menschen finden zum Glauben an Jesus und zur Gemeinde. Die Zusammenarbeit der Gemeinden in dieser Region entwickelt sich vertrauensvoll und sehr lebendig. Für ihn zeigt sich gerade darin der Segen Gottes, dass in einem guten Sinn sich die Gemeinden gegenseitig dazu befähigen „der Stadt Bestes zu suchen und für sie zu beten.“

Libanonpartnerschaft

Einen ganz anderen Akzent setzt die Partnerschaft des Landesverbandes mit den Baptistengemeinden im Libanon. Reinhard Bouecke, EFG Erlangen, berichtete von einem gerade zu Ende gegangenen Besuch einer kleinen deutschen Gruppe.  Das Engagement der Baptistengemeinden im Libanon im Blick auf die Millionen Flüchtlinge aus Syrien ist bewegend. Die Gemeinden dort erleben die Partnerschaft mit dem Landesverband als Quelle der Kraft und der Hoffnung. Sie bedanken sich für alle Gebete und für die recht hohe finanzielle Unterstützung durch die Gemeinden des Landesverbandes. Einen guten Einblick in die Libanonpartnerschaft gibt der regelmäßige „Libanon-Newsletter“, der als pdf-Datei auf der Homepage des Landesverbandes zur Verfügung steht. 

Finanzen und BAYeinander

Die Finanz- und Sachentscheidungen beanspruchten nur einen kleinen Raum. Der Kassierer wurde für 2015 entlastet, der Etat 2016 verabschiedet. 
Die Gemeindeleitungen sind gebeten, möglichst regelmäßig die Landesverbandsinformationen ihrer Gemeinde an geeigneter Stelle weiterzugeben,  z.B. auf das online gestellte monatliche BAYeinander hinzuweisen und es den Geschwistern in Papierform zur Verfügung zu stellen die kein Internet haben.

Verabschiedungen

Am Ende galt es bewährte Mitarbeiter zu verabschieden. Nach 12 Jahren engagierter Mitarbeit in der Leitung des Landesverbandes wurde Pastor Reinhard Schmittlein, EFG Wasserburg, verabschiedet. Vier Jahre arbeitete Pastor Mathias Barthel, Nürnberg, mit, davon die letzten beiden als Leiter des Landesverbandes. Auch Pastor Gerd-Volker Malessa, EFG Feuchtwangen, stellte sich nicht mehr für die Leitung des Landesverbandes zur Verfügung. Allen dreien dankten die Delegierten mit Applaus und Segensgebet. Gerade ihrem ausgeschiedenen Landesverbandsleiter wünschen sie auf seinem weiteren Weg von ganzem Herzen Gottes Führung und Gottes Segen.

Die nächste Landesverbandsratstagung findet am 01.04.2017 statt.

Gisela Dürre/Bernd Densky


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